Qualität, Zeitersparnis, Rechtliches – Worauf achten, wenn man Schreibarbeit outsourcen will?

Ob für Unternehmen, Studierende oder Autoren – der Bedarf an professionellen Texten steigt. Fachartikel, wissenschaftliche Arbeiten, Marketing-Texte oder ganze Bücher: Wer viel schreibt, weiß, wie zeitaufwendig und anspruchsvoll die Erstellung hochwertiger Inhalte sein kann. Doch nicht jeder hat die Kapazitäten oder das Know-how, um Texte in der gewünschten Qualität selbst zu verfassen. Die Lösung? Outsourcing an professionelle Schreibdienste. Vom freiberuflichen Texter über spezialisierte Plattformen bis hin zu Ghostwriter-Agenturen gibt es zahlreiche Anbieter, die Texte nach individuellen Vorgaben erstellen. Doch nicht jeder Service eignet sich für jeden Zweck. Während manche Lösungen besonders günstig sind, bieten andere höchste Qualität oder rechtliche Sicherheit. Doch worauf kommt es wirklich an, wenn man Texte extern beauftragt? Welche Fallen sollte man vermeiden? Und wann sind Ghostwriter-Agenturen die beste Wahl?


Welche Möglichkeiten gibt es beim Outsourcing von Schreibarbeiten?

Nicht alle Texterstellungsmöglichkeiten sind gleich. Manche Dienste setzen auf Masse, andere auf Qualität. Die folgende Tabelle zeigt die gängigsten Optionen mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen.

Option Vorteile & Nachteile
Freiberufliche Texter ✅ Persönlicher Kontakt, oft günstiger als Agenturen
❌ Qualität schwankt, aufwendige Recherche nach guten Textern nötig
Textbörsen & Content-Plattformen ✅ Große Auswahl, schnelle Lieferung
❌ Qualität oft unzuverlässig, wenig persönliche Abstimmung
Ghostwriter-Agenturen ✅ Experten für Fachtexte, hohe Vertraulichkeit
❌ Kostenintensiver, rechtliche Grauzone je nach Einsatz
KI-gestützte Texterstellung ✅ Kostengünstig, sofort verfügbar
❌ Wenig Originalität, oft fehleranfällig
Inhouse-Redakteure ✅ Maximale Kontrolle, abgestimmt auf Unternehmensstil
❌ Hohe Kosten, wenig flexibel für schwankenden Bedarf

Worauf kommt es an? Die 7 wichtigsten Kriterien beim Outsourcing von Schreibarbeiten

Nicht jeder Anbieter liefert die gleiche Qualität, Zuverlässigkeit oder Rechtssicherheit. Deshalb ist es entscheidend, die wichtigsten Auswahlkriterien zu kennen.

1. Qualität & Fachkenntnisse der Texter

Ein guter Text ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Worten. Fachwissen, Schreibstil und Recherche sind essenziell, um professionelle Inhalte zu erstellen. Besonders bei wissenschaftlichen Arbeiten oder juristischen Texten sind fundierte Kenntnisse erforderlich. Ghostwriter Agenturen beschäftigen oft Spezialisten für verschiedene Fachgebiete, während auf Textbörsen häufig Hobby-Texter arbeiten.

2. Zeitersparnis & Effizienz

Ein klarer Vorteil des Outsourcings ist die Zeitersparnis. Wer Texte von Profis schreiben lässt, kann sich auf andere Aufgaben konzentrieren. Doch nicht alle Anbieter liefern gleich schnell. Während KI-gestützte Texterstellung sofort Ergebnisse liefert, kann eine professionelle Ghostwriter-Agentur mehrere Wochen für eine umfassende Arbeit benötigen.

3. Rechtliche Sicherheit & Urheberrechte

Nicht alle extern erstellten Texte dürfen uneingeschränkt genutzt werden. Besonders im akademischen Bereich ist Ghostwriting nicht überall erlaubt. Seriöse Anbieter klären transparent darüber auf, wie ihre Texte legal genutzt werden können – etwa als Musterarbeiten oder Inspirationsquelle.

4. Kosten vs. Qualität

Texte gibt es in jeder Preisklasse – von wenigen Cent pro Wort bis hin zu hohen vierstelligen Beträgen für komplexe Facharbeiten. Doch billig ist nicht immer besser. Wer Qualität will, muss bereit sein, zu investieren. Ein besonders günstiger Text kann am Ende mehr kosten, wenn er mehrfach überarbeitet werden muss. Ghostwriter Agenturen setzen auf Qualität, verlangen aber entsprechend höhere Preise.

5. Datenschutz & Diskretion

Ob wissenschaftliche Arbeiten oder interne Unternehmensberichte – Diskretion kann ein entscheidender Faktor sein. Ghostwriter-Agenturen legen großen Wert auf Datenschutz und bieten oft Verträge, die Vertraulichkeit garantieren. Plattformen oder KI-Dienste hingegen speichern oft Kundendaten und können diese weiterverwenden.

6. Individuelle Anpassung & Korrekturschleifen

Ein Text „von der Stange“ reicht oft nicht aus. Gute Anbieter ermöglichen individuelle Anpassungen und bieten Korrekturschleifen an, falls der Text nicht den Erwartungen entspricht. Während freiberufliche Texter und Ghostwriter-Agenturen hier flexibel sind, liefern KI-Tools oft nur begrenzte Anpassungsmöglichkeiten.

7. Branchenkenntnis & Spezialwissen

Nicht jeder Texter ist für jede Aufgabe geeignet. Wer hochspezialisierte Inhalte braucht – sei es für Medizin, Jura oder Ingenieurwesen – sollte gezielt nach Anbietern suchen, die Fachautoren beschäftigen. Ghostwriter-Agenturen bieten oft genau diesen Vorteil und setzen Experten ein, die sich in spezifischen Themengebieten bestens auskennen.

Eine professionelle Autorin arbeitet an einem Fachtext. Ghostwriter-Agenturen bieten spezialisiertes Wissen für hochwertige Inhalte in verschiedenen Branchen.

Die 5 größten Fehler beim Outsourcing von Texten

Viele Unternehmen und Einzelpersonen machen die gleichen Fehler, wenn sie externe Texter beauftragen. Hier sind die fünf häufigsten Probleme – und wie man sie vermeidet:

1. Nur auf den Preis achten

Der günstigste Anbieter ist selten die beste Wahl. Qualität hat ihren Preis, und besonders bei Fachtexten zahlt sich eine professionelle Beauftragung aus.

2. Keine klaren Anforderungen definieren

Vage Briefings führen zu schlechten Ergebnissen. Wer Texte outsourct, sollte präzise Vorgaben machen, inklusive Stil, Zielgruppe und Format.

3. Die falsche Plattform wählen

Nicht jede Plattform eignet sich für jede Art von Text. Während einfache Blogartikel günstig über Textbörsen bestellt werden können, sollten Fachtexte von Experten geschrieben werden.

4. Deadlines zu knapp setzen

Qualität braucht Zeit. Wer eine umfangreiche Arbeit innerhalb weniger Tage erwartet, riskiert schlechte Ergebnisse oder muss hohe Express-Zuschläge zahlen.

5. Keine rechtliche Prüfung durchführen

Besonders bei akademischen Arbeiten oder geschäftlichen Dokumenten ist es wichtig, sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren. Seriöse Ghostwriter-Agenturen bieten hier Beratung an.

Eine Lupe vergrößert einen Textausschnitt – ein Symbol für Detailgenauigkeit. Beim Arbeiten mit Ghostwriter-Agenturen kommt es auf Qualität und Präzision an.


„Ohne externe Texter kein Wachstum“ – Ein Unternehmer über Outsourcing

In der heutigen Geschäftswelt sind professionelle Texte essenziell – von Blogartikeln über Whitepapers bis hin zu Produktbeschreibungen. Doch nicht jeder Unternehmer hat die Zeit oder das Fachwissen, um regelmäßig hochwertige Inhalte zu erstellen. Einer, der sich früh für das Outsourcing von Schreibarbeit entschieden hat, ist Max Huber, Gründer eines erfolgreichen E-Commerce-Startups. Im Interview erzählt er, warum externe Texter für sein Business unverzichtbar sind, welche Fehler er gemacht hat und welche Rolle Ghostwriter-Agenturen dabei spielen.

Frage: Max, dein Unternehmen ist heute erfolgreich, aber du hast am Anfang versucht, alle Texte selbst zu schreiben. Warum?

Max Huber: Ganz ehrlich? Ich dachte, dass ich das selbst am besten kann. Ich wollte die Kontrolle über meine Inhalte behalten und hatte Angst, dass externe Texter nicht meinen Ton treffen. Also habe ich Blogartikel, Produkttexte und sogar Pressemitteilungen selbst verfasst – neben dem Tagesgeschäft.

Frage: Und wann hast du gemerkt, dass das nicht funktioniert?

Max Huber: Relativ schnell. Ich habe Stunden mit dem Schreiben verbracht, war aber unzufrieden mit den Ergebnissen. Die Texte haben mir zu viel Zeit geraubt, und das Kerngeschäft hat gelitten. Dann kamen noch SEO-Probleme dazu: Meine Inhalte waren zwar gut, aber sie haben bei Google nicht funktioniert.

Frage: Was war der Wendepunkt?

Max Huber: Ich habe mir irgendwann angesehen, wie erfolgreiche Unternehmen es machen. Viele nutzen professionelle Texter oder Ghostwriter-Agenturen. Also habe ich den ersten Schritt gemacht und einen Texter für einzelne Blogartikel beauftragt. Das war ein Gamechanger.

Frage: Viele Unternehmer haben Bedenken, die Qualität aus der Hand zu geben. Wie hast du das gelöst?

Max Huber: Ich habe verschiedene Texter ausprobiert und festgestellt: Man muss genau wissen, was man will. Es reicht nicht, einfach zu sagen „Schreib mir einen Artikel über XY“. Ich habe ein Briefing-System entwickelt, mit dem externe Texter genau verstehen, welche Zielgruppe ich ansprechen will und wie meine Marke klingt.

Frage: Welche Textdienstleister hast du genutzt?

Max Huber: Anfangs habe ich mit freiberuflichen Schreibern gearbeitet, aber die Qualität war sehr unterschiedlich. Dann habe ich Textbörsen ausprobiert, aber da bekommt man oft Standardware ohne Persönlichkeit. Heute nutze ich eine Mischung aus freiberuflichen Experten und Ghostwriter-Agenturen. Für SEO-Texte reicht oft ein Freelancer, aber für anspruchsvolle Inhalte setze ich auf erfahrene Ghostwriter.

Frage: Welche Rolle spielen Ghostwriter-Agenturen in deinem Business?

Max Huber: Wenn es um hochwertige Fachartikel, E-Books oder Whitepapers geht, führt an einer Ghostwriter-Agentur kaum ein Weg vorbei. Ich habe zum Beispiel ein umfangreiches Branchen-Report veröffentlicht, den ich selbst nie in dieser Tiefe hätte schreiben können. Eine Agentur hat das für mich übernommen – auf Basis meiner Ideen und mit professioneller Recherche.

Frage: Wo liegen die Herausforderungen beim Arbeiten mit einer Ghostwriter-Agentur?

Max Huber: Qualität hat ihren Preis. Eine gute Agentur ist teuer, aber sie liefert auch Top-Ergebnisse. Der zweite Punkt ist die Kommunikation: Es ist wichtig, klare Erwartungen zu formulieren und den Prozess zu begleiten. Man kann nicht erwarten, dass ein Ghostwriter aus dem Nichts ein perfektes Buch zaubert – es braucht Input und Abstimmung.

Frage: Welche Fehler sollten Unternehmer beim Outsourcing von Texten vermeiden?

Max Huber: Viele machen den Fehler, nur auf den Preis zu achten. Qualität kostet, und Billig-Texter liefern oft schlechte Ergebnisse. Ein weiteres Problem sind unklare Briefings. Ohne klare Vorgaben wird der Text nicht zur Marke passen. Außerdem sollte man Texter nach Fachwissen auswählen. Ein guter Blogautor ist nicht automatisch ein guter Whitepaper-Schreiber. Besonders bei Ghostwriter-Agenturen muss man sich informieren, wie die Texte legal genutzt werden können. Schließlich unterschätzen viele, dass auch beim Outsourcing Feedback und Zusammenarbeit nötig sind.

Frage: Dein Fazit – lohnt sich das Outsourcing von Texten?

Max Huber: Definitiv. Ohne externe Texter wäre mein Business nicht skalierbar. Ich kann mich auf das Wachstum meines Unternehmens konzentrieren, während Profis sich um den Content kümmern. Wichtig ist nur, die richtigen Anbieter auszuwählen und den Prozess strategisch zu steuern. Dann ist es eine der besten Investitionen überhaupt.


Outsourcing mit Bedacht wählen

Das Outsourcing von Schreibarbeit kann viel Zeit sparen und für bessere Qualität sorgen – aber nur, wenn man den richtigen Anbieter wählt. Während freiberufliche Texter und Plattformen gute Lösungen für einfache Texte sind, bieten Ghostwriter Agenturen die höchste Qualität für Fachtexte oder wissenschaftliche Arbeiten.

Wichtig ist, die rechtlichen Rahmenbedingungen, den Datenschutz und die Qualitätssicherung im Blick zu behalten. Wer sich im Vorfeld informiert und einen zuverlässigen Anbieter wählt, kann von Outsourcing enorm profitieren.

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